Aktuelles

                 
    01.03.2016 - Vorbereitungen für die Fahrtsaison 2016 in vollem Gange, Draisinenfahrten wieder ab 01.05.2016 möglich  
 

Das "Draisinenerlebnis Westerwald-Querbahn" geht nach zwei erfolgreichen Jahren bald in seine dritte Saison. Auf der Eisenbahnstrecke Fehl-Ritzhausen - Rennerod sind ab dem 01.05.2016 wieder Draisinenfahrten möglich. Die Gleise liegen jedoch derzeit nicht im Winterschlaf, sondern werden von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Interessengemeinschaft Westerwald-Querbahn für den Fahrbetrieb herausgeputzt.

Hierbei kamen im 6 km langen Abschnitt auch Arbeitsgeräte der Fachfirma Lauff aus Köln zum Einsatz, die mit Mulscher und Häcksler bei einem Teil der Vegetationsarbeiten behilflich waren. Diese sind erforderlich, um die Sicherheit für die Strecke zu gewährleisten.

Auch an anderen Stellen der Strecke tut sich was. So wurde im Februar gemeinsam mit den Westerwälder Eisenbahnfreunden 44 508 e.V. die Hülsbachtalbrücke in Westerburg vom Bewuchs freigeschnitten. Im Frühjahr wird nach dem Einbau der Gleise an der Bundesstraße 255 ein weiterer Bahnübergang in Fehl-Ritzhausen wieder hergerichtet, so dass die Strecke bald von Rennerod aus in Richtung Höhn durchgängig befahren werden kann.

 
   

 
    27.07.2014 - Draisinenfahrten sind sehr gut angenommen  
 

 

Die Draisinenfahrten zwischen Fehl-Ritzhausen und Rennerod erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch besondere Fahrten wurden durchgeführt: 

Die 4. Klasse der Grunschule Hellenhahn machte auf unserer Strecke am 05.07.2014 ihre Abschlussfahrt. Am gleichen Tag wurde bereits zum zweiten Male eine Gruppe behinderter Menschen der Lebenshilfe e. V. auf unseren Draisinen befördert. Die ältesten Fahrgäste waren zwei 88 und 89 Jahre alte Senioren, die am 14.06.2014 eine Fahrt mit dem Altenheim Ströhmann auf den Gleisen der Querbahn unternahmen.

Die IWQ macht es also möglich, dass auch Kinder, Senioren und Behinderte zum Erlebnis einer Draisinenfahrt kommen können!

Bilder zu den Draisinenfahrten finden Sie in der Bildergalerie!

 
         
   

 
    28.04.2014 - Vegetationspflege zwischen Rennerod und Neustadt    
 

 

Am 28.04.2014 kehrte ein Stück Eisenbahnbetrieb auf die Strecke Westerburg - Rennerod zurück. Im Rahmen von Vegetationspflege verkehrte ein Zweiwegeunimog von Rennerod nach Neustadt, um den Bewuchs einzudämmen. Um die Strecke in einem betriebssicheren Zustand zu halten, sind solche Maßnahmen erforderlich.  
   
         
   

 
    09.02.2014 - Eröffnung des Draisinenbetriebes an Ostern 2014    
 

Lange hat es gedauert, doch nun kann endlich der Betrieb auf der Westerwald-Querbahn mit Handhebeldraisinen aufgenommen werden. Zwischen Rennerod und Fehl-Ritzhausen werden im Jahr 2014 an ausgewählten Terminen Fahrten durchgeführt. 

Am Sonntag, den 20. April 2014 finden Publikumsfahrten im Bahnhof Rennerod statt. Hier ist keine Anmeldung erforderlich. Beginn ist um 10 Uhr.

Die Termine für das Jahr 2014 sowie die Modalitäten zur Buchung können unter "Download" heruntergeladen werden.

 
     
    Vergleichsbild - Früher und Heute    
 

 

 

 
    Ein Güterzug fährt aus dem Bahnhof Rennerod in Richtung Rehe. Zuglok ist eine Dampflok der Baureihe 50. Zu sehen ist noch das Einfahrsignal des Bahnhofs Rennerod. Leider Vergangenheit, der Güterverkehr zwischen Rennerod und Mademühlen wurde bereits 1967 eingestellt, die Gleise einige Jahre später abgebaut. Bei Freischneideaktivitäten wurde nun das Fundament des Signales wieder freigelegt. 100 Meter weiter endet die Strecke an einem Prellbock.  
     
    04.10.2013 - IWQ übernimmt die Strecke Westerburg - Rennerod, Draisinenfahrten zwischen Rennerod und Fehl-Ritzhausen möglich!  
 

 

Es herrscht wieder Leben auf der seit April 1995 brach liegenden Eisenbahnstrecke Westerburg - Rennerod. Die IG Westerwald-Querbahn e.V. hat nun die Betriebsgenehmigung für Draisinenfahrten im Abschnitt Rennerod - Fehl-Ritzhausen erhalten.

Die insgesamt 6 Kilometer Strecke wurden in den letzten Jahren von ehrenamtlichen Mitgliedern des Vereines freigeschnitten und für einen Draisinenbetrieb hergerichtet. Der Verein hat einen Pachtvertrag mit der DB Netz  AG abgeschlossen, so dass die Eisenbahnstrecke in ihrem Bestand gesichert ist. Es stehen zwei Handhebeldraisinen zur Verfügung, auf denen jeweils bis zu 8 Personen fahren können.

 
   

 
    04.10.2013 - Die IWQ im Fernsehen    
 

 

Die glorreichen Zeiten der Westerwald Querbahn liegen schon fast ein halbes Jahrhundert zurück – damals rollten Güter-Dampfloks mit den Schätzen des Westerwaldes – Basalt, Schiefer – im Stundentakt durch Westerburg. 1995 wurde die Strecke zwischen Rennerod und Westerburg geschlossen, die Natur eroberte sie sich zurück.

Nun tut sich was; dort, wo angeblich (immer) der Wind so kalt weht. Zwei Vereine machen sich daran, 17 Kilometer wiederzubeleben, mit gemeinsamen Anstrengungen: Die "Westerwälder Eisenbahnfreunde 44508" aus Westerburg und die "Interessengemeinschaft Westerwald Querbahn" aus Rennerod.

Unter winterlichen Bedingungen fanden die Dreharbeiten statt, herausgekommen ist ein eindrucksvoller Film der Reihe Eisenbahnromantik über die "Westerwälder Visionen".

Zum Film in der SWR-Mediathek klicken Sie hier!

 
 

 

 

 
    02.12.2012 - Die Freischneidearbeiten gehen voran / Bahnübergang in km 35,0 fertiggestellt!  
 

 

Es tut sich was rund um die Westerwald-Querbahn!

Die Aktiven der IWQ haben nun den Streckenkilometer 35,2 zwischen Niederroßbach/Neustadt und Fehl-Ritzhausen erreicht. Dort ist viel Arbeit in einem Einschnitt zu tun.

Der Bahnübergang in km 35,0 - Zuwegung zum Klärwerk Niederroßbach - wurde kürzlich wieder mit Andreaskreuzen versehen, so dass Wegebenutzer ordnungsgemäß vor den verkehrenden Baufahrzeugen gewarnt werden können.

Bilder sind wie immer in der Bildergalerie zu finden.

 
       
 

 

14.10.2012 - Die Freischneidearbeiten haben Neustadt erreicht!  
 

 

Das Streckengleis zwischen Rennerod und Fehl-Ritzhausen ist nun Schauplatz der Freischneidearbeiten. Erste Erfolge sind sichtbar, ist das Gleis vom Feuerwehrhaus Neustadt bis knapp vor dem ehemaligen Bahnhof Niederroßbach-Neustadt wieder freigelegt. Dafür mussten viele Bäume fallen. Ziel ist es, bis Dezember das komplette weitere Gleis bis Fehl-Ritzhausen vom Bewuchs zu befreien. 

Bilder von den Freischneideaktivitäten sind in der Bildergalerie zu finden!

 
   

 
    05.07.2012 - Bahnhof Rennerod fast freigeschnitten    
 

 

Die Freischneidearbeiten im Bahnhof Rennerod sind sehr weit fortgeschritten. So wie auf dem Bild rechts sah es am 04.07.2009 aus, dem ersten Freischneidetag der IWQ. Heute ist die Weiche 15 komplett einsehbar (siehe Meldung vom 19.05.2012).

Der Vergleich des Blickes auf das Bahnhofsgebäude am 04.07.2009 (links) und am 03.07.2012 (rechts) verrät, welche Arbeiten durch unsere Mitglieder bewältigt wurden, um den Bahnhof wieder in ein Bild aus besseren Zeiten zu verwandeln.

Nun soll der Bahnsteig wieder hergerichtet werden und auch der Zugang zum Bahnsteig erneuert werden. Von dort aus sollen dann Draisinen im Bahnhof und auf der Strecke verkehren.

 

 
     
   

 
         
    19.05.2012 - Probefahrt mit Handhebeldraisinen    
 

 

 

Zu einer Probefahrt mit einer Handhebeldraisine fanden sich die Mitglieder der IWQ am 19.05.2012 im Bahnhof Rennerod ein.

Hierbei wurden die Gleise des Bahnhofes befahren, um die Betriebssicherheit für einen Betrieb mit Handhebeldraisinen zu testen. Die IWQ plant nach erfolgter Abnahme Fahrtage mit solchen Fahrzeugen.

Die Draisine wurde uns freundlicherweise vom Arbeitskreis Aartalbahn e.V. zur Verfügung gestellt.

 
     
                 
    19.05.2012 - Die Weichen im Bahnhof Rennerod stehen auf "Fahrt"!    
 

 

Im Jahr 2012 sind die Instandsetzungsarbeiten weiter in vollem Gange. Neben dem fast kompletten Rückschnitt der Vegetation wurden auch Arbeiten an den Weichen durchgeführt. Hierbei wurde die Einfahrweiche 15, die noch zu den letzten Betriebstagen 1995 durch einen Weichenhebel im Stellwerk Rennerod ferngestellt wurde, zu einer Handweiche umfunktioniert, nachdem das völlig zerstörte Stellgestänge erneuert wurde.

Bis zum Sommer soll der Bahnhof in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden und gleichzeitig als Stützpunkt einer künftigen Touristikbahn erblühen. Das Ergebnis der bisherigen Aktivitäten kann sich jedoch jetzt schon sehen lassen, bedenkt man, dass vor knapp 2 Jahren noch alles mit Grün überwuchert war.

Mehr zu den Freischneidetätigkeiten finden Sie in einer Bildergalerie.

 
   

 
          
    28.08.2011 - Infostand der IWQ auf dem Straßenfest in Rennerod  
 

 

Am 27.08.2011 und 28.08.2011 fand das Straßenfest in Rennerod statt. Unter dem Motto "40 Jahre Stadt Rennerod - Das Dorf an der Straße" veranstaltete der Gewerbeverein entlang der B 54 das Straßenfest, bei dem zahlreiche Aussteller vor Ort waren. 

Auch die IWQ konnte teilnehmen und bot einen Infostand mit historischem und aktuellen Geschehen rund um die Eisenbahnstrecke Westerburg - Rennerod. Das Ziel "Touristikbahn" wurde ebenfalls vorgestellt und erörtert. Auch wurde das Schienenfahrrad vorgestellt, welches der Verein als Dauerleihgabe eines Vereines aus Butzbach erhalten hat.

Ein Dank gilt hierbei dem Gewerbeverein Rennerod für die Möglichkeit der Teilnahme sowie der Stadtbäckerei Hommel für das Bereitstellen der Ausstellungsfläche.

 
   

 
          
    27.08.2011 - Eisenbahnbrücken im Westerwald zeugen von der Technikentwicklung (Westerwälder Zeitung)  
 

 

Niedererbach/Fehl-Ritzhausen - Die Errichtung der Schienenwege im Westerwald erforderte auch so manches außergewöhnliche Bauwerk. Heute gehören sie wie selbstverständlich zum Landschaftsbild. Es wird ihnen kaum eine besondere Aufmerksamkeit gezollt. Doch bei manchen Konstruktionen lohnt sich näheres Hinsehen. Die WZ hat sich einmal zwei Eisenbahnbrücken herausgegriffen, die inzwischen unter Denkmalschutz stehen. Die beiden Bauten in Niedererbach und Fehl-Ritzhausen sind zudem gute Beispiele dafür, wie schnell sich die Technik weiterentwickelte.

Fast genau 20 Jahre ist es nun her, seit das hoch aufragende sechsbogige Viadukt in Niedererbach den Denkmalstatus erhalten hat. 1884 wurde die Eisenbahntrasse von Staffel über Siershahn bis Altenkirchen für den Verkehr freigegeben. Vor allem zum Abtransport von Ton und Basalt, der im Westerwald abgebaut wurde, eröffnete der Schienenweg neue Verbindungen. In zweijähriger Bauzeit ist der Abschnitt bis Siershahn entstanden.

Zur Überwindung von Höhendifferenzen mussten beim Bau von Trassen an einigen Stellen immer wieder Brücken eingeplant werden. In Niedererbach war der einzige Kunstbau auf dem Teilstück bis Siershahn nötig, um einen Höhenunterschied von 186 Metern zu überwinden. Das sechsbogige Eisenbahnviadukt überspannt nun seit mehr als 125 Jahren das Sandbachtal. Es zählt bis heute zu den großen Eisenbahnbauwerken in Rheinland-Pfalz. Es dokumentiert mit seiner Ausdehnung die damaligen Möglichkeiten beim Bauen und ist damit ein Zeugnis zeitgenössischer Technik. Das hoch aufragende Quadermauerwerk wurde mit den typischen Werkstoffen aus dem Westerwald ausgeführt: Basalt und Trachyt sowie Backstein.

Schnell veränderten sich zum Ausgang des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts die Bauweisen. Auch die Stahlbogenbrücke bei Fehl-Ritzhausen zeigt eindrucksvoll den technischen Fortschritt, der in kurzer Zeit eintrat und auch bei der Eisenbahn Einzug hielt. Die Konstruktion ist die einzige dieser Art im Westerwaldkreis. Das Bauwerk überbrückt die Nister und ist Teil der Querbahn zwischen Herborn und Montabaur.

Die Interessengemeinschaft Westerwald-Querbahn widmet sich vor allem der Geschichte dieses Schienenwegs. Sie hat sich auch dafür eingesetzt, dass die parabelförmige Stahlfachwerkträgerbrücke, wie die genau technische Bezeichnung lautet, vor nunmehr zwei Jahren unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Das besondere an der Stahlgitterbrücke, die 1906 errichtet wurde, ist der sogenannte Fischbauchträger. Die spezielle Form resultiert aus einer Dammhöhe von circa 15 Metern. Damit war genügend Höhe vorhanden, um den Brückenträger nach unten auszubilden. Beeinträchtigungen im Landschaftsbild sollten so beispielsweise vermieden werden. Üblicherweise wurden Überquerungen sonst mit ihrem Gitterwerk nach oben gebaut.

Das Bauwerk besteht aus zwei unterschiedlich großen Widerlagern. Das südliche ist etwa 5 Meter und das nördliche mit ungefähr 15 Metern gleich dreimal so lang. An beiden ist ein Rundeisengeländer angebracht, das aus Winkelstahl besteht. Heimischer Blaubasalt wurde für die Seitenteile verwendet, zwischen die ein Stahlgitterträger platziert worden ist. Das Mauerwerk präsentiert sich an allen Kanten mit rotem Buntsandstein. Der Brückenträger ist rund 30 Meter lang. Die gesamte Konstruktion schwebt circa in 18 Metern Höhe über dem Bachbett.

Die spezielle Ausbildung als Rundträgerbrücke ist der Kraft- und Druckverteilung während der Belastungsphase geschuldet. Je weiter die Belastung in der Brückenmitte zunimmt, desto mehr muss dieser Druck vom Gittergerüst aufgefangen werden. Über einen Rundgitterträger wird die Kraft am besten auf die gesamte Konstruktion verteilt. Die örtlichen Verhältnisse machten einen solchen aufwendigen Entwurf an dieser Stelle sinnvoll.


Mit der Errichtung der Querbahn, der Ost-West-Verbindung durch den Westerwald, wurde 1898 begonnen. In verschiedenen Etappen entstand so nach und nach der vollständige Schienenweg. Auch beim Bau dieser Strecke spielt wieder die Beförderung der Rohstoffe, wie Basalt oder Braunkohle, eine gewichtige Rolle.

 
   

 
         
    13.08.2011 - Projektarbeit der Siemens Mobility aus Krefeld-Uerdingen - Rollwagen für die IWQ  
 

 

Ausbilder der Siemens Mobility aus Krefeld-Uerdingen überlegten sich ein ganz besonderes Projekt:

Ein schienenfähiger Rollwagen zum Transport von Material sollte entworfen und gebaut werden. Zwei Auszubildende erstellten eine Skizze, schweißten aus eigentlich für den Schrott bestimmten Metallresten einen Rahmen, versahen diesen mit der für Baufahrzeuge typischen gelben Lackierung und machten den Wagen mit Hilfe von vier Rädern und Kugellagern rollfähig. 

Einzig die Kugellager mussten bezahlt werden, der Rest wurde uns freundlicherweise von Siemens zur Verfügung gestellt. 

Den Ausbildern kam dieses Projekt sehr entgegen, da sonst keine Eisenbahnprojekte durchgeführt werden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen (siehe Bild). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firma Siemens und an unser Mitglied Christian Eisel, der das Projekt angestoßen hat.

 
     
         
    13.08.2011 - Fahrzeuge für die IWQ     
 

 

Am 13.08.2011 wurden drei Fahrzeuge von Rockenberg aus nach Gießen überführt. Diese werden der IWQ von der Sammlung Eisenbahn-Nebenfahrzeuge (SEN) e.V, zur Verfügung gestellt. 

Zunächst ging es auf der Straße per LKW zum Güterbahnhof Gießen, wo die Fahrzeuge dann auf ein Gleis geladen und mit einer Lokomotive zur Anschlussbahn "Oberhessische Eisenbahnfreunde e.V." gefahren wurden. Dort sollen die Fahrzeuge aufgearbeitet werden, um für einen späteren Einsatz auf der Strecke Westerburg - Rennerod im Baudienst zur Verfügung zu stehen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Harald Faust von der SEN und an das Team der OEF Gießen sowie der BSW-Gruppe, die uns tatkräftig bei der Aktion unterstützt haben.

Fotos der Überführung finden Sie in der Bildergalerie.

 
     
          
    02.08.2011 - Gestattungsvertrag für die Strecke Westerburg - Rennerod  
 

 

Die IWQ hat im Juni 2011 einen Gestattungsvertrag mit der DB Netz AG abgeschlossen. Damit sind Vegetations- und Instandsetzungsarbeiten auf der Strecke Westerburg - Rennerod möglich.

Die IWQ hat bereits begonnen, im Bahnhof Rennerod die Gleisanlagen freizuschneiden. 

Die Freischneidetermine veröffentlichen wir unter der Seite "Termine". Jeder Helfer ist gerne willkommen!

 

 
   

 
           
       
    02.08.2011 - Baufahrzeuge für die Westerwald-Querbahn in Aussicht  
 

 

Die IWQ hat ein Nebenfahrzeug der Bauart Klv 51 angeboten  bekommen. Das Baufahrzeug wird für die Instandsetzung der Strecke dringend benötigt, sei es für Oberbauarbeiten, für Arbeiten an den Außenanlagen oder zum Transport von Material und Werkzeug.

Aktuell ergeben sich aus den zu erwartenden Arbeiten und dem Zustand des Fahrzeugs zu erwartende Kosten nach einer ersten Abschätzung in einer Größenordnung von rund

8.000,- Euro.

Diese Kosten übersteigen bei weitem die vereinsinternen Möglichkeiten, für dieses Projekt ist die IG Westerwald-Querbahn e.V. daher auf Spenden angewiesen.

Spendenbescheinigungen können durch unseren gemeinnützigen Verein ausgestellt werden, wenn der Betrag dem Konto gutgeschrieben wurde und der Einzahler eine Ausstellung unter Angabe seiner Anschrift wünscht.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Den Spendenaufruf finden Sie hier.

  

 
   

 
    24.02.2011 - Spurensuche in Fehl-Ritzhausen  
 

 

Der Bahnhof Fehl-Ritzhausen war bis Anfang der 1970er Jahre Knotenbahnhof auf der Westerwald-Querbahn. Hier zweigte die Stichstrecke nach Bad Marienberg und Erbach von der Westerwald-Querbahn ab und bildete eine Querverbindung zur Strecke Limburg - Altenkirchen. 

Heute lässt sich nur noch erahnen, welche Ausdehnung der ehemalige Bahnhof einstmals hatte.

Auf der Teilstrecke nach Bad Marienberg wurde der Gesamt- verkehr am 26.09.1971, also vor fast 40 Jahren eingestellt. Der Rückbau bis Bad Marienberg begann kurz nach der Stilllegung im Jahr 1972. 

Im Bereich der Gemarkung Fehl-Ritzhausen sind heute noch Reste der Strecke erkennbar. 

In einer Bildergalerie können diese "Spuren" betrachtet werden.

 

 
   

 
    24.02.2011 - Vertragsverhandlungen mit der DB Netz AG  
 

 

Die Vetragsverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG zur Übernahme der Strecke Westerburg - Rennerod sind zur Zeit in vollem Gange. Die IWQ beabsichtigt eine stückweise Instandsetzung der Strecke als Touristikbahn.

Damit ist die Strecke Westerburg - Rennerod in ihrem Bestand gesichert! Das Thema "Radweg" kann wohl entgültig ad acta gelegt werden.

 
   

 
    05.Januar 2010 - Wetter schützt vor Arbeit nicht - Weitere Freischneidearbeiten!  
 

 

Rennerod/Fehl-Ritzhausen - Nachdem in den letzten Wochen sowohl der Bahnhof in Rennerod als auch der Waldabschnitt zwischen Rennerod und Niederroßbach/Neustadt vom Bewuchs entfernt wurden, sind, trotz des Winterwetters die Freischneidearbeiten bei Fehl-Ritzhausen in vollem Gange.

Hier gilt es, etwa 500 Meter Strecke von starkem Tannenbewuchs zu befreien. 

Die nächsten Freischneidetermine wurden festgelegt. Es werden weiterhin Helferinnen und Helfer gebraucht. Nach dem 28.02.2010 darf außerhalb der Ortsbebauung nicht mehr freigeschnitten werden! Daher wollen wir die Strecke von Rennerod bis Fehl-Ritzhausen bis zu diesem Termin vom Bewuchs befreit haben.

Zum Vergleich: 

Sicht auf die Strecke beim Schützenhaus Fehl-Ritzhausen Richtung Rennerod am 22.06.2009 und am 02.01.2010.

 

 
      

 
    15.November 2009 - IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. erhält Genehmigung zum Freischneiden!  
 

 

Rennerod - Umfangreiche Freischneidearbeiten haben den Streckenabschnitt zwischen Rennerod und Niederroßbach/Neustadt wieder sichtbar werden lassen. Es ist aber noch vieles zu tun. Zu den Freischneidearbeiten wurde eine Bildgalerie angelegt.

Daher benötigt die IWQ jeden Helfer, um dem Ziel einer Wiederinbetriebnahme der Strecke näher zu kommen.

Zum Vergleich: 

Sicht auf die Strecke nahe der Brücke B 255 in Fahrtrichtung Rennerod am 22.06.2009 und am 14.11.2009.

 
   

 
    29.September 2009 - IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. erhält Genehmigung zum Freischneiden!  
   

Rennerod – Nach einigem Schriftverkehr mit den zuständigen Stellen der Deutschen Bahn AG hat die IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. nun endlich die Genehmigung zum Freischneiden der Strecke Westerburg – Rennerod erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorn in den Bemühungen zur Reaktivierung.

 
   

 
    24.September 2009 - Erstes Fahrzeug für die IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V.  
   

Rennerod/Butzbach – Ein Verein aus Butzbach hat der IWQ eine schwedische Fahrraddraisine als Dauerleihgabe überlassen.

Das Fahrzeug wurde am 24.09.2009 von den Mitgliedern Manuel und Reinhard Zimmermann abgeholt und soll aufgearbeitet werden für einen späteren Einsatz auf der Strecke Westerburg – Rennerod.

 
   

 
    28.März 2009 - Eisenbahnbrücke bei Fehl-Ritzhausen als Denkmal anerkannt  
 

 

Die Eisenbahnstrecke Westerburg – Rennerod ist seit kurzem um ein weiteres Denkmal reicher. Die in der Gemarkung Fehl-Ritzhausen stehende Fischbauchträgerbrücke in Stahlfachwerkkonstruktion wurde von der Unteren Denkmalschutzbehörde als Denkmal anerkannt.

Die IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. hat sich bereits seit einigen Jahren um die Anerkennung dieser Brücke als Denkmal bemüht, nach einigem Schriftverkehr und mehreren Begehungen kam es schließlich Anfang 2009 zum entscheidenden Ortstermin zwischen Vertretern der Unteren Denkmalschutzbehörde, der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesdenkmalpflege und der IWQ.

Die Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1906 ist das letzte in dieser Bauweise erhaltene Exemplar auf der Westerwald-Querbahn, nachdem alle anderen in dieser Form abgerissen worden sind. Dort überquert die Eisenbahnstrecke im Abschnitt von Fehl-Ritzhausen nach Höhn die Nister.

Nach denkmalrechtlicher Beurteilung wird die Eisenbahnbrücke nun in das „Nachrichtliche Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Westerwaldkreis“ aufgenommen.