Die Geschichte der Westerwald-Querbahn

           
  Übersicht:    
  Die Anfänge der Eisenbahn rund um den Bahnknoten Westerburg  
  Der langsame Niedergang der Westerwald-Querbahn - eine Stilllegungsgeschichte von fast 50 Jahren  
       
  Die Anfänge der Eisenbahn rund um den Bahnknoten Westerburg  
       
  Strecke Limburg – Westerburg – Altenkirchen – Au (Oberwesterwaldbahn)  
  01.01.1870     Streckeneröffnung Limburg – Hadamar  
  01.04.1885     Streckeneröffnung Hachenburg – Altenkirchen  
  01.10.1886     Streckeneröffnung Hadamar – Westerburg – Hachenburg (damit "Oberwesterwaldbahn" komplett)  
  01.05.1887     Streckeneröffnung Altenkirchen – Au   
  Die durchgehende Verbindung zwischen Köln und Frankfurt durch den Westerwald war geschaffen.  
       
  Strecke Herborn – Rennerod – Westerburg – Montabaur  (Westerwald-Querbahn)  
  23.05.1898     Beschluss für den Bau einer „Westerwald-Querbahn“ durch Gesetz, die genaue Linienführung stand aber noch   nicht fest.  
  Herbst 1903     Beginn des Baus in Herborn  
  Anfang 1904     Einigung über die endgültige Linienführung  
  06.06.1905     Beschluss für die Weiterführung von Westerburg nach Montabaur  
  01.05.1906     Streckeneröffnung Herborn – Driedorf  
  01.10.1906     Streckeneröffnung Driedorf – Rennerod  
  Dezember 1906     Abschluss der Arbeiten an der Westerburger Hülsbachtalbrücke  
  16.07.1907     Streckeneröffnung Rennerod – Fehl-Ritzhausen – Westerburg  
  01.06.1910     Streckeneröffnung Westerburg – Montabaur  
  Damit war der Bau der „Westerwald-Querbahn“ abgeschlossen.  
        
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  Der langsame Niedergang der Westerwald-Querbahn - eine Stilllegungsgeschichte von fast 50 Jahren  
        
  31.01.1959     Einstellung des Personenverkehrs zwischen Rennerod und Steinringsberg, damit war der durchgehende            Personenverkehr zwischen Herborn und Montabaur unterbrochen  
  60er Jahre     Schließung der Grube Alexandria bei Höhn  
  22.05.1966     Einstellung des Personenverkehrs zwischen Steinringsberg und Schönbach  
  01.01.1967     Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Rennerod und Mademühlen, damit war die einst durchgehende     Westerwald-Querbahn nun in die zwei Streckenteile Mademühlen – Herborn und Rennerod – Westerburg – Montabaur zerbrochen.  
  01.04.1971     Gesamtstilllegung des Abschnitts Mademühlen – Driedorf (2,7 km)  
  Januar 1975     Abbau der Gleisanlagen zwischen Rennerod und Driedorf (11,1 km)  
  Ende der 1970er Jahre     Rückbau des Anschlusses Steinbruch Adrian bei Hergenroth  
  01.06.1980     Einstellung des Personenverkehrs zwischen Herborn und Schönbach (11,6 km)  
  30.05.1981     Einstellung des Personenverkehrs von Rennerod nach Montabaur (42,9 km) und gleichzeitige Verlagerung auf die Straße  
  23.09.1981     Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Westerburg und Wallmerod  
  02.06.1984     Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Schönbach und Driedorf  
  28.09.1984     Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Herborn und Schönbach  
  April 1985     Beginn des Abbaus der Gleisanlagen zwischen Schönbach und Driedorf  
  Dezember 1987     Beginn des Abbaus der Gleisanlagen zwischen Westerburg und Wallmerod  
  Oktober 1989     Beginn des Abbaus der Gleisanlagen zwischen Herborn und Schönbach mit der Erdbacher Spitzkehre  
  19.04.1995     Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Rennerod und Westerburg aufgrund der Sperrung der Hülsbachtalbrücke Westerburg  
        
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